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Verkehrsminister Dobrindt: Auch kleinere Bahnstationen behindertengerecht umbauen

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Verkehrsminister Dobrindt: Auch kleinere Bahnstationen behindertengerecht umbauen

ROLLINGPLANET findet: Gut gebrüllt – aber selbst bei den großen gibt es noch viele Probleme.

ROLLINGPLANET findet: Gut gebrüllt – aber selbst bei den großen gibt es noch viele Probleme.

Unser lustiger Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (Foto: Matthias Balk/dpa)

Unser lustiger Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (Foto: Matthias Balk/dpa)

Nach Vorstellungen von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) sollen auch kleinere Bahnstationen in Deutschland behindertengerecht ausgebaut werden. Bisher kamen dafür nur Stationen mit mindesten 1000 Fahrgästen am Tag infrage. „Ich würde mir aber wünschen, dass auch kleinere Stationen barrierefrei gestaltet werden“, sagte der Minister am Montagabend bei einem Empfang zum 180. Geburtstag der deutschen Eisenbahn im Nürnberger DB-Museum.

Er frage sich, ob da nicht auch die Bundesregierung finanziell mehr leisten müsse, sagte er vor rund 200 Gästen. Am 7. Oktober 1835 war zwischen Nürnberg und Fürth die erste deutsche, mit Dampf betriebene Eisenbahn verkehrt.

Unser Mini-Kommentar: ROLLINGPLANET wünscht sich schon seit langem, dass die Barrierefreiheit bei der Deutschen Bahn ungesetzt wird – egal ob große oder kleine Stationen – und wundert sich, warum der Maut-Minister nicht seine Chefin statt seine Gäste fragt, ob die Bundesregierung mehr Kohle in die Hand nehmen will.

(RP/mit Materialien von dpa/lby)

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6 Kommentare

6 Kommentare

  1. Stigmaman

    8. Dezember 2015 um 10:25

    Die frommen und an falscher Stelle vorgetragenen Wünsche von „Mr. Maut“ in allen Ehren. Aber die Einführung der Maut für Rollstuhlfahrer wäre für seine persönliche Reputation ungleich vielversprechender. Dann wäre wenigstens, falls das mit der Automaut dann doch noch irgendwann klappt, die Inklusion zumindest innerhalb der Verkehrspolitik einigermaßen in trockenen Tüchern, selbst dann, wenn das mit der Barrierefreiheit im öffentlichen Personenbeförderungsverkehr in den nächsten 50 Jahren noch nicht geregelt ist. Warum auch? Die „Normalos“ bekommen ja schließlich auch keine Extrawurst gebraten.

  2. A.J.

    8. Dezember 2015 um 10:49

    Dobrindt = Dummschwätzer. Wer ist denn zuständig dafür, dass die Bundesregierung für diesen Bereich mehr Geld in die Hand nimmt? Der Verkehrsminister.

  3. Thomas Reitemann

    8. Dezember 2015 um 11:14

    Selbst in einer Großstadt wie Düsseldorf gibt es Stadtteilbahnhöfe ohne Aufzug und etliche, die kaputt sind.

  4. Kathi Göttingen

    8. Dezember 2015 um 11:32

    Na das wäre mal ein Vorstoß, der kaum zu fassen wäre…aber die Umsetzung wird wohl auf sich warten lassen…

  5. Carl Gerhardt

    8. Dezember 2015 um 11:47

    1000 Fahrgäste am Tag Ich glaube! das schaft nichtmal meine Heimatstadt mit etwas unter 60 000 Einwohner . Diese Marke war echt zu hoch

  6. Axel Elmer

    8. Dezember 2015 um 13:35

    Bin mal gespannt, wann Dülmen einen behindertengerechten Turmbahnhof bekommt. Das werde ich wohl nicht mehr erleben!

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