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Wilhelm-Raabe-Literaturpreis für fiktiven Frauenhasser und Stalker im Rollstuhl

Kultur

Wilhelm-Raabe-Literaturpreis für fiktiven Frauenhasser und Stalker im Rollstuhl

Der Schriftsteller Clemens J. Setz wird für „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“ ausgezeichnet.

Der Schriftsteller Clemens J. Setz wird für „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“ ausgezeichnet.

Clemens J. Setz , aufgenommen im Oktober 2012 auf der 64. Frankfurter Buchmesse in Frankfurt am Main. (Foto: Arno Burgi)

Clemens J. Setz , aufgenommen im Oktober 2012 auf der 64. Frankfurter Buchmesse in Frankfurt am Main. (Foto: Arno Burgi)

Vor einigen Tagen hat ROLLINGPLANET den Roman „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“ von Clemens J. Setz empfohlen (siehe Bericht: „Behinderte, Blowjobs und Stalker“). Nun erhält der österreichische Schriftsteller den renommierten Wilhelm-Raabe-Literaturpreis, wie heute die Stadt Braunschweig mitteilte. Der 33-jährige Autor entwerfe eine neue, verstörende und zugleich hochkomische Dimension der Realität, hieß es zur Begründung.

In dem Buch, das auch auf der Longlist für den diesjährigen Deutschen Buchpreis stand, geht es um eine junge Frau, die sich um einen Rollstuhlfahrer kümmert. Dass der notorische Stalker und unberechenbare Frauenhasser selbst Opfer eines rachsüchtigen Stalkingopfers sein könnte, veranlasst sie zu detektivischen Friedhofsgängen, Wohnungseinbrüchen und gedanklicher Arbeit auf hohem
Niveau.

Der mit 30.000 Euro dotierte Wilhelm-Raabe-Literaturpreis wird von der Stadt Braunschweig und dem Deutschlandfunk gestiftet und zählt zu den angesehensten literarischen Auszeichnungen in Deutschland. Der Preis wird am 1. November an Setz bei einer Matinee im Kleinen Haus des Braunschweiger Staatstheaters verliehen. Im vergangenen Jahr bekam der Schriftsteller Thomas Hettche den Preis.

(dpa)

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