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Willkommen im Club: Mutmaßlichem Vergewaltiger beide Hände abgehackt

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Willkommen im Club: Mutmaßlichem Vergewaltiger beide Hände abgehackt

Vater in Indien rächt sich für seine Tochter, die vor zwei Jahren möglicherweise von einem heute 17-jährigen Jugendlichen vergewaltigt wurde.

Vater in Indien rächt sich für seine Tochter, die vor zwei Jahren möglicherweise von einem heute 17-jährigen Jugendlichen vergewaltigt wurde.

Der ROLLINGPLANET-Club hat ein neues Mitglied mit Behinderung. Laut einem Bericht des „Indian Express“ hat ein Vater dem mutmaßlichen Vergewaltiger seiner Tochter beide Hände abgehackt. Der heute 17-Jährige soll in Kotli Ablu vor zwei Jahren das sieben Monate alte Mädchen missbraucht haben. Das Dorf nahe Bathinda liegt im Bundesstaat Punjab im Norden des Landes. Das Verbrechen soll sich im April 2014 ereignet haben. Die Mutter des Kleinkindes habe den damals 15-jährigen mit blutbefleckten Händen ertappt, berichten indische Medien.

So berichtete Deutschlands Boulevardzeitung mit den vier Buchstaben über den Fall. (Screenshot: BILD)

So berichtete Deutschlands Boulevardzeitung mit den vier Buchstaben über den Fall. (Screenshot: BILD)

Bei einem Gerichtstermin am Dienstag vergangener Woche schien der Vater dem Angeklagten verziehen zu haben – weil die Zeugenvernehmung verschoben werden sollte und sich eine langwierige Verhandlung andeutete, schlug der Kläger vermeintlich einer gütlichen Einigung zu. Er bot sogar an, auf seinem Motorrad den 17-Jährigen mit nach Hause zu nehmen.

Der nahm das Angebot dankend an, was im nachhinein aus seiner Sicht die falsche Entscheidung war. Wie die Polizei mitteilte, habe der Vater dem Teeanager ein K.O.-Getränk verabreicht und danach an einem Fluss angehalten. Er fesselte den jungen Mann an einen Baum und hackte ihm beide Hände ab. Danach ließ er sein Opfer zurück. Anwohner hörten die Schreie des Jungen. Der 17-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Seine Hände konnten nicht wieder angenäht werden. Den Selbstjustitiar erwartet nun ein Prozess wegen versuchten Mordes.

(RP/ag)

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14 Kommentare

14 Comments

  1. Sabine Schaetzle

    23. April 2016 um 16:23

    Bisschen sehr unpassender Ton in der Überschrift. „Willkommen im Club“……sehr makaber.

    • Haakon Nogge

      23. April 2016 um 21:09

      Kann man auch „menschenverachtend“ nennen.

  2. Alexandra Görner

    23. April 2016 um 16:38

    Was hat der Beitrag überhaupt bei Rollingplanet zu suchen ? 🙁

  3. Gregor Schlicksbier

    23. April 2016 um 16:38

    Kranke Welt

  4. Sabine Kreyenborg

    23. April 2016 um 16:51

    Der Junge ist nun auch behindert

  5. Andrea Bröker

    23. April 2016 um 16:52

    Ist doch prima, nun kann er kein Mädchen mehr festhalten und schänden und nicht mal such selbst befriedigen kann er sich. Dem platzen die Eier!

  6. Wilhelm Heinz

    23. April 2016 um 17:06

    Mutmaßlich…. Darunter verstehe ich, dass es noch nicht bewiesen war, dass er der Schuldige war… Vor der Verurteilung gilt bei uns zumindest die Unschuld des Angeklagten…. zumindest in der Theorie.

  7. Haakon Nogge

    23. April 2016 um 17:07

    Schon mal was von der Unschuldsvermutung gehört? Es handelt sich um einen mutmaßlichen (!) Vergewaltiger.

  8. Andrea Bröker

    23. April 2016 um 17:09

    Ja, Du hast ja Recht und unsere Justiz hat durchaus ihren Sinn. Aber angesichts der Vergewaltigung eines kleinen Mädchens reagiere auch ich emotional, obwohl es viele Menschen gibt, die mir die Empathie absprechen.

  9. Heike Spanger

    23. April 2016 um 17:09

    die Mutter fand ihn bei ihrem Kind mit blutigen Händen ich denke für die Eltern war klar dass da was passiert ist

  10. Josef Winter

    23. April 2016 um 17:29

    Der Is ja ertappt worden! Das sind Andere Gesellschaften also ganz verständlich dass die sich anders benehmen und nicht auf Justitia hoffen sondern die Hände selber in die Hand nehmen…….sollen sie ruhig machen dort wo sie sind, in der BRD müssen sie sich aber unseren Gepflogenheiten anpassen sonst ham wir bald auch überall bei uns solche Zustände wie auch Ehrenmorde usw

    • Haakon Nogge

      23. April 2016 um 19:29

      Stimmt, ein guter Deutscher hält sich an Recht und Ordnung, das erklärt auch die Verdoppelung rechtsextremer Gewalttaten (davon waren 612 fremdenfeindlich motiviert), die 2015 hierzulande registriert wurden.

  11. Sabine Schaetzle

    24. April 2016 um 21:25

    Bislang fand ich „Rollingplanets“ ganz gut. Aber DAS ist zu geschmacklos

  12. Kirsten Simon

    25. April 2016 um 20:50

    Das ist verwerflich und hat nichts mit dem einer Wiedergutmachung für das Leid der Tochter zu tun. Vielleicht hätte dieser Mann einmal ein Leben retten können. Ob er eines zerstört hat, ist genausowenig sicher. Wie kann man um Rechte für Menschen kämpfen (hier der Vater der Tochter), wenn man gleichzeitig anderen Menschens Rechte mit Axthieben beschneidet? Wer hat das Recht über andere zu richten?

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